8 STANDARDS

Alle SCHLAUSPIELE orientieren sich an 8 Qualitätsstandards. Diese Standards begründen die Spielauswahl und garantieren deren Qualität!

Die Standards orientieren sich an Kindern von 6 bis 12 Jahren. Sie können bei der Spielauswahl und dem Aufbau einer Spielkultur helfen.

Spieldauer bis 15 min.

Die eher kurze Spieldauer von max. 15 min. macht ein Spiel für Kinder von 6 bis 12 Jahren zugänglicher. Es hilft Kindern die ganze Zeit am Spiel dran zu bleiben. So werden SCHLAUSPIELE auch oft mehrmals hintereinander und auch zwischendurch gespielt. Dies fördert den Aufbau einer Spielkultur.

Einfache Regeln

Die Regeln müssen einfach und klar sein. Innerhalb von 5 min. soll ein SCHLAUSPIEL erklärt sein. So wird gewährleistet, dass Kinder schon ab 6 Jahren ein Spiel untereinander spielen können. Komplexe Regeln führen ansonsten häufig zu unnötigen Konflikten und bremsen den Spielfluss.

Clevere Interaktion 

Bei SCHLAUSPIELEN müssen sich die Handlungen der Spielenden wechselseitig beeinflussen.  Der daraus entstehende Austausch regt das Nachdenken über Spielstrategien an. 

Interaktive Spielelemente sind zur Förderung einiger exekutiver Funktionen (s. u.) unerlässlich. 

Toller Gameflow

Ein toller Spielfluss entsteht, wenn sich ein Kind gefordert und zugleich kompetent fühlt. Diese beiden Faktoren sollen in SCHLAUSPIELEN möglichst ausgewogen erfüllt werden. Der Spielfluss wird zudem durch ein lustvolles Spielgeschehen und anregendes Spielmaterial zusätzlich gefördert. 

Spielbreite von 6 - 12

Um die geforderte Spielbreite zu erfüllen, muss ein Spielkonzept verschieden schwierige Stufen enthalten. Spielbreite kann auch durch zwei Spiele, welche aufeinander aufbauen erweitert werden. Sie teilen sich das Spielkonzept, unterscheiden sich jedoch in der Komplexität. 

Grosse Spieltiefe

Spieltiefe zeigt sich wenn häufiges Spielen und/oder scharfes Nachdenken zu neuen Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten führt. Dies lässt den Reiz eines Spiels länger bestehen und fördert das Erlernen von Strategien.

Förderung exekutive Funktionen

Zu den exekutiven Funktionen gehören z.B. Handlungsplanung, Perspektivenwechsel, Aufmerksamkeitssteuerung, Emotionsregulation und Verwendung des Arbeitsgedächtnisses. Diese sollen im Spiel gefördert werden, in dem sie ein integraler Bestandteil des Spielgeschehens sind.

Förderung Intelligenz

Das Konzept der Intelligenz ist komplex und uneinheitlich. Hier wird darunter allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit verstanden. In den Sparten Wort-, Zahlen- und Logikspiele werden drei zentrale Aspekte der meisten Intelligenz-Konzepte nebenbei gefördert.

SCHLAUSPIELE

"are easy to learn and difficult to master"

by Nolan Kay Bushnell